Wertschätzung, die ankommt und bleibt
Warum fühlen sich so viele Mitarbeitende – und sogar Führungskräfte – trotz New Work-Initiativen, Teamentwicklungsmaßnahmen und der Sharing Age noch immer nicht wirklich wertgeschätzt oder anerkannt?
Bedingte Anerkennung
Die meiste Anerkennung ist an ein Wenn…dann-Muster geknüpft: „Wenn du die Aufgabe erledigst, dann bekommst du Lob.“ Der Fokus liegt auf dem Ergebnis, nicht auf der Person.
Wenn wir jedoch die Person anerkennen, kann Wertschätzung wirklich ankommen und Bestand haben. Zum Beispiel: „Ich schätze dein Engagement, deine Präzision oder deine Art der Kommunikation.“
Selbstwert zählt
Wenn Mitarbeitende ein geringes Selbstwertgefühl haben, kann Wertschätzung nicht greifen – egal wie oft oder wie viel man sie äußert.
Führungskräfte können unterstützen, indem sie Selbstanerkennung fördern – etwa durch Fragen, die es Mitarbeitenden ermöglichen, ihren eigenen Wert zu entdecken.
Leere Worte reichen nicht
Ein einfaches „Gute Arbeit“ bleibt selten hängen. Wirklich wirksam und nachhaltig ist Wertschätzung, wenn sie mit sinnvoller Handlung verknüpft ist:
– Offene Kommunikation einladen
– Nach Perspektiven fragen
– Versprochene Veränderungen umsetzen
– Mehr Verantwortung übertragen
Anerkennung ist nicht für alle gleich
Anerkennung ist wie eine Liebessprache. Manche Menschen brauchen viel davon, andere fühlen sich unwohl mit zu viel Lob.
Zeitpunkt, Art und Kontext sind genauso wichtig wie die Worte selbst.
Oberflächliche Anerkennung nach Schema F funktioniert nicht.
Echte Wertschätzung ist bewusst, persönlich und handlungsorientiert. Sie baut auf dem Selbstwert einer Person auf – aber sie kann ihn niemals ersetzen
Wie gibst und empfängst du am liebsten Wertschätzung und Anerkennung?
MARINA&TEAM
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