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Teams,

Teamperformance – Ihr könnt nicht managen, was ihr nicht messt.

In diesem Artikel werden drei zentrale Aspekte beleuchtet, die die Zukunft leistungsstarker Teams und Organisationen prägen – unterstützt durch Erkenntnisse der World Wellbeing Movement, einem akademischen Partner des Wellbeing Research Centre der University of Oxford.

1. Messen. Verstehen. Handeln.
Wir leben in einer datengetriebenen Welt.
In fast jedem professionellen Bereich ist es selbstverständlich geworden zu messen, zu analysieren und auf Basis klarer Erkenntnisse zu handeln. Moderne Modelle ermöglichen es sogar, Ergebnisse vorherzusagen, bevor sie eintreten.
Dieser Ansatz wird überall dort angewendet, wo Hochleistung zählt.

Sport
Athletinnen und Athleten sowie Coaches verfolgen Indikatoren wie Geschwindigkeit, Regeneration und Technik. Sie erkennen Muster, identifizieren Schwächen und handeln, indem sie Trainingszyklen anpassen, um Leistung zu optimieren und Verletzungen vorzubeugen.

Finanzmärkte
Investoren beobachten Marktsignale und Risiken, verstehen Zusammenhänge und Trends und handeln, indem sie Portfolios anpassen oder Strategien verfeinern, um Renditen zu schützen und Chancen zu nutzen.

Kundenerlebnis
Unternehmen messen Feedback, Zufriedenheit und Verhaltensdaten. Sie verstehen Reibungspunkte entlang der Customer Journey und handeln, indem sie Prozesse verbessern oder Kontaktpunkte neu gestalten, um Loyalität zu stärken.

In keinem dieser Bereiche würde man Erfolg dem Zufall überlassen.
Und dennoch verlassen sich viele Unternehmen beim Human Factor – dem Kern eurer Zusammenarbeit und Leistungsfähigkeit – auf Annahmen, sporadische Umfragen oder darauf, überhaupt nicht zu messen.

Man würde sportliche Leistung oder finanzielle Erträge niemals dem Zufall überlassen.
Doch wenn es um Teamchemie, Zusammenarbeit und Wohlbefinden geht, passiert genau das häufig.
Entweder werden keine Daten erhoben – oder sie werden so erhoben, dass sie euch als Führungsteam nicht wirklich helfen.

2. Auf mehreren Ebenen messen
Das Wellbeing Research Centre der University of Oxford ist klar:
Organisationen müssen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden messen, denn ihr könnt nur managen, was ihr messt und benennt.
Doch Messung allein reicht nicht – Verstehen und Handeln sind genauso wichtig, um echte und nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.

Die entscheidende Frage lautet:
Auf welcher Ebene messt ihr?
Laut dem National Institute for Health and Care Excellence (NICE) in Großbritannien umfassen wirksame Ansätze vier miteinander verbundene Ebenen:

Person
Job
Team
Organisation

Pyramide Organisation

Ansätze auf individueller Ebene fördern Bewusstsein und Entwicklung.
Klarheit auf Job-Ebene richtet Erwartungen, Leistung und Belastung aus.
Dynamiken auf Teamebene prägen die tägliche Erfahrung, den Zusammenhalt und die Performance.
Erkenntnisse auf Organisationsebene schaffen das strukturelle Fundament.

Die meisten Unternehmen konzentrieren sich stark auf die oberste Ebene – individuelle Entwicklung, Leadership-Programme, Persönlichkeitsanalysen – während die grundlegenden Ebenen ungemessen oder unklar bleiben.

Andere Organisationen führen zwar Befragungen auf Organisationsebene durch, erhalten aber nicht die Tiefe oder Wirksamkeit, die sie benötigen.

Und fast alle Organisationen übersehen eine entscheidende Ebene:
Die Teamebene.
Hier findet die echte Arbeit statt.
Hier werden Leistung, Zusammenhalt und Fehlanpassungen sichtbar.
Hier wird Potenzial entweder freigesetzt oder verloren.
Aus meiner Sicht sind alle Ebenen wichtig.

Individuelle Entwicklung ist essenziell – denn wenn eine Person wächst, beeinflusst das das Kollektiv immer, in die eine oder andere Richtung.
Doch die eigentliche Zukunft liegt darin, zu verstehen, wie diese Ebenen miteinander interagieren.
Das ist das „&“ in MARINA&TEAM – die Brücke, die diese wesentlichen Teile des Organisationslebens verbindet.

3. Höhere Performance durch Teamchemie: Was die Daten zeigen
Dies ist kein „weicher Faktor“.
Es ist ein strategischer Faktor.
Forschungen des Wellbeing Research Centre der Universität Oxford zeigen einen starken Zusammenhang zwischen Mitarbeiterzufriedenheit und organisationaler Performance.

Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen mit hoher Zufriedenheit gängige Aktienmarkt-Benchmarks deutlich übertroffen haben:
Wenn ihr im Januar 2021 in die Unternehmen der „Work Wellbeing 100“ investiert hättet, wäre euer Return bis Juli 2024 um 11 Prozent höher gewesen als der des S&P 500.

Die Daten sind eindeutig:
In Wohlbefinden zu investieren ist kein Kostenfaktor.
Es ist eine Leistungsstrategie.


Code18, ein globales Unternehmen für Performance Analytics, beobachtet ähnliche Muster:
Teams mit hoher Chemie zeigen im Durchschnitt 45 % höhere Performance – in Profisport, in Business-Simulationen und in realen Teamdaten.

Einige Fragen für euch als Führungskraft oder Unternehmerin/Unternehmer
• Messt ihr die Chemie und Performance eurer Teams?
• Wenn ja – liefert euch die Datentiefe tatsächlich handlungsrelevante Erkenntnisse?
• Wenn nein – welche Ebenen fehlen euch aktuell?

Was nicht gemessen wird, bleibt unsichtbar.
Was unsichtbar bleibt, kann nicht verbessert werden.
Und was nicht verbessert werden kann, wird zum Blindspot eurer Organisation.

Join us: Webinar am 22. Januar um 16:00 CET
Measure. Understand. Predict. Act – The most underestimated team performance drivers
Host: Marina Beer, Founder & Mentor bei MARINA&TEAM
Guest: Patrick Tobler, Strategic Advisor & CEO von Code18
Zur Anmeldung:
https://us06web.zoom.us/meeting/register/23QihbwwS9WExKyvPPWdDA

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